Verband der Freien Jäger Steiermark | Österreich

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Verbandes der Freien Jäger Steiermark!

Der Verband der Freien Jäger Steiermark wurde 1949 gegründet. 

Heute ist er ein nicht wegzudenkender, anerkannter Bestandteil und Orientierungspunkt innerhalb der steirischen Jägerschaft!

Getreu unserem obersten Grundsatz wollen wir sicherstellen, dass jedem Jagd-interessierten ohne Ansehen des Standes, des Berufes, des Vermögens oder der Weltanschauung der Zugang zur Jagdausübung möglich ist!

Erhaltung und Pflege der Natur und eines gesunden Wildbestandes, Weiterbildung, gegenseitige Unterstützung und Wahrung der Geselligkeit sind in unseren Statuten als Ziele festgeschrieben!

 

Unser Verband betrachtet sich als Interessensvertretung aller Jagdkarteninhaber in unserem Bundesland! Daher sind wir auch im Steirischen Landesjagdausschuss sowie in einigen Bezirksjagdausschüssen tätig!


Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung - Jagd weiterhin möglich

 

Wie bereits mehrfach festgestellt, erfüllt die Jagd einen systemrelevanten Auftrag auf Basis der neun Landesjagdgesetze. Die Jagdgesetze dienen nicht dazu, Freizeitaktivitäten der Jäger zu schützen, sondern verfolgen ausschließlich Ziele des Allgemeininteresses. Die Gefährdung des Waldes und seiner Wirkungen sowie der landwirtschaftlichen Kulturen kann nur durch eine Reduzierung der Wildstände hintangehalten werden. Die jagdliche Bewirtschaftung stellt außerdem die Gewinnung von hochwertigen Lebensmitteln, den Erhalt der Biodiversität und die Prävention von Tierseuchen sicher. Dies wurde bereits vom Verfassungsgerichtshof u. a. in seinem Erkenntnis vom 10.10.2017, E2446/2015, festgestellt.

Aus diesem Grund fällt die Ausübung der Jagd unter die Ausnahme der beruflichen Tätigkeit gem. § 2 Abs. 1 Z 4 sowie § 13 Abs. 3 Z 2 COVID-19-SchuMaV. Das Innenministerium unterstützt hier die Jägerinnen und Jäger und wird die Polizei über die Möglichkeit der Jagd auch nach 20:00 Uhr bzw. der Abhaltung von Jagden mit mehreren Personen informieren.

Zur Glaubhaftmachung verwenden Sie bitte das Formular sowie Ihre gültige Jagdkarte.

Kann auch nach 20:00 Uhr beispielsweise auf Schwarzwild gejagt werden?
Ja, dies ist möglich, weil es für berufliche Zwecke, sofern dies erforderlich ist, eine Ausnahme gibt. Die Bejagung von Schwarzwild ist zur Vermeidung von Wildschäden und der Reduzierung der Wildschweindichten im Hinblick auf das Herannahen der Afrikanischen Schweinepest ein wichtiger öffentlicher Auftrag der Jägerinnen und Jäger.

Können Gesellschaftsjagden weiterhin durchgeführt werden?
Ja, weil die Jagd nicht als Veranstaltung zu sehen ist, sondern auch hier die Ausnahme der beruflichen Zusammenkünfte zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit zur Anwendung kommt.

Folgende Punkte sollten hier dringend und im Interesse aller Jägerinnen und Jäger sowie der nicht-jagenden Bevölkerung beachtet werden:

  • Gesellschaftsjagden nur abzuhalten, wenn sie im Interesse der Wildschadensvermeidung, der Erfüllung des Abschussplans oder zur Vermeidung von negativen Auswirkungen auf den Wildbestand erforderlich sind.
  • Die benötigte Personenanzahl so gering wie möglich halten
  • Aufteilung auf mehrere, kleinere Einheiten
  • Versammlung von größeren Jägergruppen auf öffentlichen Plätzen vermeiden
  • Alle Teilnehmer registrieren
  • Bereithalten von Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel
  • Transporte mit dem Auto mit maximal 2 Personen pro Sitzreihe und Mund-Nasen-Schutz
  • Transporte mit dem Hasenwagen mit ausreichend Sicherheitsabstand auf dem Wagen und Mund-Nasen-Schutz
  • Erstellung eines Präventionskonzepts und Aufbewahrung des Konzepts für zumindest 8 Wochen nach der Jagd beim Jagdleiter
  • Verpflegung während der Jagd ist von jedem Teilnehmer selbst mitzubringen
  • Kein Schüsseltrieb – keine privaten Zusammenkünfte nach Abschluss der Jagd

 

Eine Meldung an die Behörde ist empfohlen, damit diese im Falle einer Anzeige entsprechend reagieren kann.

Uns ist bewusst, dass die Einhaltung der Maßnahmen und Empfehlungen einen nicht zu unterschätzenden Mehraufwand für die Durchführung der Jagden bedeuten. Es ist auch nicht leicht, auf die von allen geschätzte Tradition des gemeinsamen Abschlusses und der Feier nach gemeinsamer Jagd zu verzichten. Um die aktuell geltende Ausnahme nicht zu gefährden, ist es aber besonders wichtig, sich an die Maßnahmen zu halten. Wir Jägerinnen und Jäger erfüllen einen wichtigen Beitrag für das Allgemeinwohl, dementsprechend sollten wir uns unserer Sonderstellung bewusst sein und im Interesse der gesamten Bevölkerung bei der Einhaltung der Verordnung und Empfehlungen mit gutem Beispiel vorangehen.

http://www.jagd-stmk.at/wp-content/uploads/2020/11/Genehmigung.pdf

http://www.jagd-stmk.at/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-02_COVID-19_Bewegungsjagd_Praeventionskonzept.pdf

 

http://www.jagd-stmk.at/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-23_COVID-19_Bewegungsjagd_Teilnehmerliste.pdf

 

http://www.jagd-stmk.at/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-02_COVID-19_Bewegungsjagd_Praeventionsinformationen.pdf

 

 

 


Freie Jäger bekennen sich zum Leuchtturmprojekt Mixnitz

Wenige Tage vor Abhaltung des Landesjägertages 2018 war aus unterschiedlichsten Kreisen zu vernehmen, dass sich die oberste Vertretung der Steirischen Landesjägerschaft intensiv mit der Idee befassen sollte, im Raum Mixnitz die Errichtung eines „Schulungszentrums“ zu projektieren. Hiermit verbunden sollte auch die Anhebung Jahresgebühr für die Jagdkarte verbunden sein.

Bereits vorweg muss festgehalten werden, dass der Verband der Freien Jäger Steiermark der Aus-, Fort – und Weiterbildung von Jägerinnen und Jägern höchste Bedeutung beimisst! Dies betrifft die Aneignung von Kompetenzen im jagdbetrieblichen Bereich ebenso, wie das Setzen von Akzenten auf dem forstwirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Gebiet. Darüber hinaus wird ebenso der Wahrnehmung einer positiven Öffentlichkeitsarbeit sowie der Meinungsbildung außerhalb der Jägerschaft höchste Bedeutung beigemessen.

Mangels Vorliegen exakter Informationen das geplante Projekt betreffend sowie im Rahmen der Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern wurde der Vorstand des Verbandes der Freien Jäger Steiermark dahingehend aktiv, indem er einen umfassenden Fragenkatalog erstellte und der Steirischen Landesjägerschaft vorlegte. Diese Auflistung umfasste 25 Fragen, die sich insbesondere mit Kernthemen wie Errichtungs- und Betriebskosten, Betreiber- und Nutzungsformen, betriebswirtschaftlichen Businessplan, dislozierten „Hot Spots“, Erhöhung der Jahresgebühr für die Landesjagdkarte u.dgl.m. befasste.

 

Dem Ersuchen des Landesobmannes des Verbandes der Freien Jäger Steiermark Michael Goldgruber an den Herrn Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof Saurau räumte dieser kurzfristigst noch vor dem Landesjägertag einen Besprechungstermin zur Klärung der anstehenden Fragen ein. Innerhalb von wenigen Stunden den vorgelegten Fragenkatalog bereits schriftlich ausgearbeitet fand diese Zusammenkunft im Beisein der Geschäftsführerin Mag. Marion Sarkleti-König und der beiden Landesobmann-Stellvertreter Markus Steiner und Ing. Manfred Rohr in der Steirischen Landesjägerschaft statt.

In einem äußerst vertrauensvollen Gespräch konnten durch den Herrn Landesjägermeister sämtliche offene Fragen kompetent beantwortet und die ursprünglichen Bedenken ausgeräumt werden. Selbst die Erhöhung der Gebühr für die Landesjagdkarte konnte einerseits hinsichtlich der jährlichen Indexsteigerung sowie andererseits im Hinblick auf die Realisierung des Leuchtturmprojektes Mixnitz einer lückenlosen und zufriedenstellenden Klärung zugeführt werden.

Mit dem geplanten Projekt unter der Bezeichnung „Naturwelten Steiermark“ in Mixnitz am Eingang zur Bärenschützklamm wird ein zeitgemäßes Bildungszentrum für die Jagd  errichtet. Darüber hinaus wird es den Besuchern den Zusammenhang von Leben, Natur und Jagd selbstverständlich und sympathisch vermitteln. Neben der Errichtung eines touristischen Highlights wird die Steirische Landesjägerschaft wiederum eine verantwortungsvolle Pionierrolle übernehmen. Der Verband der Freien Jäger Steiermark erklärt sich gerne bereit, dieses Projekt verlässlich mitzutragen! 

In diesem Zusammenhang darf dem Herrn Landesjägermeister und der Frau Geschäftsführerin nochmals für das vertrauenserweckende und konstruktive Gespräch gedankt werden. Denn insbesondere durch diese aufbauende Informationsgewinnung wurde es dem Vorstand der Freien Jägern möglich mit seiner positiven Stimmabgabe anlässlich des  Landesjägertages diesem Projekt Zustimmung zu erteilen. Darüber hinaus wurde eine Basis für vertrauensbildende Maßnahmen erwirkt, die es gestattet eine aussichtsreiche Einstimmung der Mitglieder des Verbandes für dieses zukunftsweisende Projekt zu schaffen.

RegRat Josef Platzer